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Cover of Bilder vom Maler

Bilder vom Maler

by Martin Disler

Martin Disler hat das Buch „BILDER VOM MALER“ in wenigen Wochen geschrieben. Ist das Schnellschreiben etwa eine besondere Eigenschaft der Schweizer, ist er ein Schnellschreiber, ein Kritzler, wie etwa Robert Waiser? frage ich mich. Martin Disler hat dieses Buch geschrieben wie einen biographischen Bericht. Aber was ist Biographie (Autobiographie), ist es nicht die Seite des Graphischen, dessen also ( - wie Philippe Lacoue-Labarthe sagt -), was bleibt, wenn das Licht weggenonnen ist. Wenn die Bilder nur noch als und in der Erinnerung existieren. Wird dann im Dunkel geschrieben, wie der blinde Maler, der seine Bilder malt, indem er sie erzählt? Das Schreiben zeichnet das nach, was wir in den Augen behalten haben und dabei beginnen dort, wo alles abgelagert ist, in der Erinnerung also, eigene, neue, unkontrollierte Entwicklungen. Die Körper können zu den Wörtern, die Sätze schaffen sich Körper, alle Erinnerungen werden abgetastet und verändert, immer wieder mit allen anderen Ereignissen zusammengebracht, damit alles mit allem reagiert, sich auflädt und anstößt. Und so entstehen beim Schreiben (beim Lesen) andere Räume, andere tatsächlich existierende Räume, Zeitdimensionen, veränderte

Writing a summary for young readers…

For young readers

Book data: Open Library