Mit "The Artist Is Not There" inszeniert der isländische Künstler Jon Törklánsson eine radikale Verwerfung von Präsenz: Das Dementi des unmittelbaren Zeigens - und die gleichzeitige Absage an Konzepte der "Originalität", der "Referenz" und nicht zuletzt der "Autorschaft" als Instanzen der Bedeutungszuschreibung - verlagert die Wahrnehmung vom konkret Materiellen, vom Zu-sehen-Gegebenen auf die Repräsentation von Repräsentationen und markiert jene Leerstellen, die das Lacan'sche Reale evozieren und somit Kunst als Diskursprodukt sichtbar werden lassen: Das Sprechen über das Werk ist das Werk.
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For young readers
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