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Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700)

by Mathias Herweg, J. Klaus Kipf, Dirk Werle

German fictionCongressesHistory and criticismLearning and scholarship in literature

Enzyklopädisches Erzählen als narrative Form, die gelehrtes Wissen in einem bestimmten ? Quantität, Ordnung, relative Vollständigkeit und Entproblematisierung anstrebenden? Zugriff narrativ integriert und diskursiviert, ist ein Phänomen, das in der (Gelehrten-)Kultur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit floriert. 0Im gleichen Zeitraum entwickelt sich der Roman von einem in der zeitgenössischen Poetik wenig festgelegten Texttyp zur zentralen literarischen Gattung. Er trägt zur Reflexion und Popularisierung von Wissen bei, vermittelt dergestalt zwischen lateinischer Gelehrtenwelt und volkssprachiger Leserschaft und bedient sich historisch-polyhistorischer Formate und Verfahren. 0Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich Fragen nach literatur- und wissenshistorischen Zusammenhängen der skizzierten Entwicklungen und ihren Implikationen für die Entwicklung der Gattung Roman. Sie greifen Forschungsergebnisse der letzten Jahre auf und entwickeln sie in konzeptioneller wie empirischer Hinsicht weiter. Sie bewegen sich im Konvergenzraum von spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literaturgeschichte, historischer Narratologie sowie Wissensgeschichte. Dabei werden mediävist

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For young readers

Book data: Open Library