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Harz und Arkadien

by Pascha Johann Friedrich Weitsch, Reimar F. Lacher

ExhibitionsCorrespondenceGerman Landscape painting

Schade eigentlich, dass der Braunschweiger Landschaftsmaler Pascha Johann Friedrich Weitsch (1723-1803) in seinen letzten Lebensmonaten so reichlich mit Aufträgen versehen war. Denn sonst hätte er als eines seiner letzten Werke ein Gedenkbild auf den Halberstädter Dichter und Sammler Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) geschaffen, zu dem er bereits eine Leinwand grundiert hatte. Die beiden waren Altersgenossen und in ihren späten Jahren freundschaftlich verbunden. Weitsch dürfte in der Dichterwelt um Gleim entscheidende geistige Anregungen für wesentliche Bereiche seines Schaffens empfangen haben. Gerade seine eigentümlichen Gedenkbilder haben Voraussetzungen im Wirken Gleims, der den didaktischen Gedenk- und Denkmalkult der Aufklärung in vielen Facetten zelebrierte und mitformte. Mit der Darstellung von Eichenwälder, einer neuartigen Form einer heroischen Landschaft, hat Weitsch die geläufigen arkadisch-pastoralen Traditionen erweitert, es zu einer bemerkenswerten Virtuosität und zu Renomée gebracht. Bedeutende Verdienste hat er sich auch als künstlerischer Entdecker des Harzes erworben. Ob seine Harzlandschaften und Eichenwälder zwangsläufig als Manifeste eines klopstockisier

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