Asam in Freising
by Sylvia Hahn, Carmen Roll, Monika Schwarzenberger-Wurster, Regina Bauer-Empl
Die Bedeutung der Bischofsstadt Freising wurde durch die Freisinger Fürstbischöfe nicht nur auf religiösem, sondern auch auf kulturellem Gebiet unter Beweis gestellt. So trug Cosmas Damian Asam, der in Rom lernte und von Rubens beeindruckt war, den Titel des Fürstbischöflichen Freysingischen Hofmalers und auch sein Bruder, Egid Quirin Asam, wurde in Anerkennung seiner Verdienste um die Ausstattung des Freisinger Dom zum Hofstuckator ernannt. Über 30 Jahre, zwischen 1709 und 1739, haben Mitglieder der Familie Asam - Georg sowie seine Söhne Cosmas Damian und Egid Quirin - in Freising gewirkt. Die künstlerischen Anfänge der Brüder sind hier in bedeutenden Werken des Vater zu finden, sowie dem Asamsaal im ehemaligen Lyzeum, dem sog. Dekanatssaal in Weihenstephan und der Maximiliankapelle an der Domkrypta. Während Mänchen, Rohr, Weltenburg oder Osterhofen ganz selbstverständlich mit Asamkirchen verbunden werden, trägt die Ausstellung und der zugehörige Begleitband dazu bei, auch Freising als Künstlerstätte der Asams weithin bekannt zu machen. Als glänzendes Beispiel illustriert der Katalog auch das um 1724 im Auftrag des Fürstbischofs Johann Franz Eckher entstandene barocke Festkleid fü
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