Vor seinem Tod übergab Willi Engels (1902-- 1986) in einer Aktentasche seine Erinnerungen seinen Enkeln, zusammen mit Briefen aus verschiedenen Haftanstalten und Fotos. Das in den 1970er Jahre verfasste, über 300 Seiten umfassende, handschriftliche Manuskript war nicht für eine Veröffentlichung in der DDR gedacht. Willi Engels wuchs in Köln-Ehrenfeld auf. Nach einer Lehre als Kellner ging er Mitte der 1920er nach Berlin und arbeitete unter anderem im "Café des Westens" und bei "Aschinger" in Charlottenburg. 1927 trat er in die KPD ein und war 1931 bis 1933 Instrukteur der RGO-Sektion Nahrung und Genussmittel in Berlin-Süd. Als Kellner "gesperrt", war er zuletzt in der Kantine des ZK der KPD angestellt. Wegen Beteiligung an Widerstandsaktionen wurde er von April bis Juli 1933 im KZ Sonnenburg in "Schutzhaft" genommen. Nach seiner Rückkehr bis zur Flucht nach Prag 1936 engagierte er sich weiter im Widerstand. Von Prag ging er 1937 über Paris zu den Internationalen Brigaden nach Spanien und arbeitete unter anderem i n der "Censura Militar" in Albacete und als "Schleuser" in Port Bou an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Mit der Niederlage der Spanischen Republik floh er nach
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