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In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreichte die Kodifizierung der Klaviertechnik und -ästhetik neue Dimensionen, und die Zahl der didaktischen Werke für Klavier nahm ebenso zu wie deren Anspruch. Die Verbreitung dieser Lehrwerke gründete wohl nicht zuletzt in sozio-ökonomischen Faktoren wie dem Aufschwung eines leidenschaftlich musikalischen Bürgertums und der Ausweitung des Vertriebsnetzes durch neu gegründete Verlagshäuser. Zudem war ihr Erscheinen eng verbunden mit der Einrichtung von öffentlichen Konservatorien zu Beginn des Jahrhunderts, die eine institutionalisierte professionelle Ausbildung für eine große Zahl Schüler boten. Diese Art der Ausbildung unterschied klare Fachrichtungen und ermöglichte eine immer weitergehende Spezialisierung. Es wurde daher wichtig, die Ausbildungsgänge ebenso wie die Lehrmittel und das behandelte Repertoire stärker zu strukturieren und parallel dazu didaktische Referenztexte für die Professoren zu entwickeln, um damit eine gewisse Kohärenz in der Ausbildung zu garantieren. So entstanden um die Mitte des 19. Jahrhunderts weit gestreute Großauflagen, darunter insbesondere das Gemeinschaftswerk des Komponisten, Musikwissenschaftlers und Di

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For young readers

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