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Kulturinnovatoren in der Provinz

Individuelle Motive und öffentliches Handeln einer ländlichen Kulturinitiative: Eine empirische Untersuchung

by Thomas H. Michel

Social conditionsBürgerinitiativeKulturKulturlebenLändlicher RaumProvinzstadtFallstudiensammlungseries:Kulturanthropologie Notizen

*Abstract:* Ein Beitrag zur kulturpolitischen Grundlagenforschung Im Gegensatz zu herkömmlichen „Kulturringen“, „Kulturgemeinden“ o.ä. lassen sich die neuen Kulturinitiativen als typische Erscheinungen einer mobilen Gesellschaft analysieren: Aus den Metropolen kommende Neubürger finden sich im Umland-Wohnort der „Provinz“ zu Initiativgruppen zusammen und organisieren für sich und andere künstlerisch-ästhetische Freizeitaktivitäten. Darüber berichtete Band 15 der NOTIZEN, „Kulturinitiativen – Initiativkultur“ (1983). Anders als diese strukturanalytische Pilotstudie – im Mittelpunkt steht das Konkurrenzverhältnis von dörflich-traditionellem und städtisch-innovativen Kuturmilieu – geht Thomas Michel in seiner Magisterarbeit vor: Michel fragt vor allem nach den individuellen, „privaten“ Gründen, die hinter dem zur Öffentlichkeit gerichteten Gesicht einer Kulturinitiative zu vermuten sind. Es geht um die persönlichen Handlungsmotive der Gründer, der „Macher“ dieses neuen Typs von Kulturverein: - Welche Menschen werden zur Kulturinnovatoren und welche Motive liegen ihren Aktivitäten („eigentlich“) zugrunde? - Welche Bedeutung erwächst für den handelnden Menschen aus seiner Rolle als Kult

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For young readers

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